Zielgruppe und Themen
In meiner psychotherapeutischen Praxis begleite ich Erwachsene, Jugendliche, Kinder und ihre Famlien in herausfordernden Lebensphasen.
Nach einem Kennenlernen entwickeln wir ein gemeinsames Verständnis Ihres Anliegens und ich stelle bei Bedarf eine Diagnose. Die meisten Schwierigkeiten sind in einer ambulanten Psychotherapie gut aufgehoben und ich behandle das volle Spektrum an Diagnosen, die mit systemischer Psychotherapie leitlinienkonform behandelbar sind.
Viele kommen mit Ängsten, depressiven Verstimmungen, anhaltendem Stress oder psychosomatischen Beschwerden. Andere suchen Unterstützung bei der Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen, bei Selbstwertthemen, familiären oder partnerschaftlichen Konflikten oder in Zeiten von Veränderung und Verlust. Dabei schauen wir nicht nur auf Probleme, sondern auch auf das, was bereits funktioniert. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung tragfähiger und individueller Lösungen für Ihre Herausforderungen.
Mein Blick auf Symptome
Ich verstehe belastende Symptome weniger als Krankheit, sondern als Versuch Ihres Organismus, Schwieriges zu bewältigen – häufig mit hohem Preis. In der Therapie entwickeln wir Verständnis für diese Logik und suchen Wege, wie Sie wieder mehr Wohlbefinden, Klarheit und Handlungsfähigkeit gewinnen können.
Über mich
Kinder & Jugendliche
Kinder brauchen einen geschützten, verlässlichen Rahmen, in dem sie sich verstanden fühlen. Ich gestalte Sitzungen altersgerecht, spielerisch und kreativ – mit Geschichten, Malen, inneren Bildern oder kleinen Experimenten.
Bei Jugendlichen steht häufig das Gespräch auf Augenhöhe im Mittelpunkt, ergänzt durch Übungen, die Gefühle ordnen, die Körperwahrnehmung stärken und Selbstwirksamkeit erfahrbar machen.
Häufige Themen bei jungen Menschen sind Schul- und Prüfungsängste, soziale Unsicherheiten, familiäre Veränderungen (z. B. Trennung), Trauer, aggressives oder vermeidendes Verhalten und traumatische Erfahrungen.
Die Therapie mit jungen Menschen erfordert Sorgfalt und Geduld. Ich nehme mir Zeit, um genau hinzuschauen, was los ist, ergänzt durch Testdiagnostik und Biografiearbeit. Auch die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Akteuren wie z. B. Schulen ist ein wichtiger Bestandteil systemischer Psychotherapie.
Anreise und KontaktFamilien
Bei Prozessen mit Kindern und Jugendlichen stehen häufig familiäre Beziehungs- und Kommunikationsmuster mit im Fokus. Regelmäßige Familiensitzungen sind ein etablierter Bestandteil systemischer Psychotherapie.
Auch Bezugspersonen- oder Elternstunden mit Fokus auf Erziehungsthemen sind Teil der Therapien. Ziel ist es, Verständnis zu entwickeln, statt in Schuldzuweisungen stecken zu bleiben, und ein Miteinander zu gestalten, das zu Ihrer Lebenssituation passt und für alle Beteiligten stimmig ist.
Warum systemisch und hypnotherapeutisch?
Systemische Therapie und Hypnotherapie ergänzen einander. Diese Schnittstelle wird auch „hypnosystemische Therapie“ genannt – sie verbindet den systemischen Blick mit den Fokussierungs- und Imaginationsverfahren der Hypnotherapie.
Hypnotherapie arbeitet mit fokussierter Aufmerksamkeit: Wir bündeln Wahrnehmung, aktivieren Ressourcen und nutzen innere Bilder, Körperempfinden und Sprache so, dass Ihre therapeutischen Prozesse unterstützt werden und hilfreiche Erfahrungen in den Sitzungen möglich werden. Hierbei bleiben Sie im vollen Besitz ihrer Autonomie.
Stellen Sie sich „fokussierte Aufmerksamkeit“ oder Hypnose wie einen intensiven Tagtraum vor – Begriffe wie Flow oder Trance beschreiben ähnliche Zustände.
Anreise und KontaktMögliche therapeutische Methoden
- Imaginationen eines „Sicheren Ortes“ oder hilfreicher Zukunftsbilder stärken Ruhe, Orientierung und Selbstwirksamkeit.
- Innere Anteile kennenlernen (z. B. Beschützer, Kritiker, jüngere Ich-Zustände) und in einen konstruktiven Dialog bringen.
- Metaphern, Träume und Körperübungen schaffen Zugang zu Gefühlen und öffnen Spielraum.
- Aufstellungen mit Symbolen, Stühlen oder Figuren ermöglichen einen Blick auf Wechselwirkungen und systemische Zusammenhänge.
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